21.10.08

 Oktober 2008 Newsletter: Yumi's Monthly Note

Guten Tag!

Nun sind die Sommerferien vorbei. Im September haben die sonnenverbrannten Kinder fröhlich mit den Aktivitäten wiederbegonnen. Ich habe sie nur einen Monat nicht gesehen. Aber ich bin sehr floh, wenn ich sehe, wie sie alle ein bißchen größer geworden sind; z. B. ist ein Junge nach nur einem Monat schon etwas aufgewachsen oder ein Mädchen, das gleich nach der Volksschule (nach dem Ende des sechsten Schuljahrs) umgezogen war und ich einanderthalb Jahre nicht gesehen hatte, ist jetzt mit dem Zug zu uns gekommen.

Das klingt, daß ich ruhige Sommerferien gehabt habe, aber in Wirklichkeit hatte ich sehr viel zu tun. Z. B. habe ich die Tagung zusammengefaßt, einen Antrag auf eine Beihilfe gestellt, an einem runden Tisch für Geschäftsvermittlung von SIJ (Social Innovation Japan) teilgenommen und mit Leuten verhandelt, um Bargeld zu erhalten.

Dann ist der 11. September auch dieses Jahr wiedergekommen. An diesem Tag erinnere ich mich jedes Jahr an den Terrorismus und die Tragödie und fasse einen neuen Entschluß.
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 Oktober 2008 Newsletter: Pangaea ring - Takaharu KAMEOKA

Ich war bis letzten März Geschäftsführer der Universität Mie. Als Geschäftsführer habe ich mit Herrn Shimamura von elab-experience AG das „Lokalprojekt zur Umwelt- und Informationsbilgung in der internationalen Gesellschaft“ geleitet. In dessen Rahmen haben die Kinder an der EXPO Aichi 2005 teilgenommen und Alan Kay hat ihnen dabei die Programmiersprache „Squeak“ beigebracht. Frau Mori habe ich bei der Entwicklung des Projekts durch die Vermittlung von Herrn Shimamura kennengelernt. Das ist schon zwei Jahre her.
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18.09.08

 September 2008 Newsletter: Yumi's Monthly Note

Nach dem heißen Sommer ist es hier in Kyoto nun morgens wieder schön kühl und angenehm.

Vom 23. bis 25. August haben wir in der Provinz Shizuoka in der Stadt Susono im Fuji-Institut für Bildung und Training die erste Pangaea-Tagung veranstaltet. Da haben sich Facilitatoren und technische Mitarbeiter, die in jeder Station tätig sind, Büroarbeiter, Übersetzer, Berater und freiwillige Systemingenieure aus Tokyo, Kyoto und Mie gesammelt und sich am Entwicklungsprozeß von Pangaea beteiligt. Insgesamt waren sie 25 Leute. Wir haben furchtbare Zeit gehabt.

Zwischen den Sitzungen haben Professor für Informatik, Herr Nishi, Übersetzer Herr Ishida und Verlagschef Herr Nagahisa etwas Interessantes von jeweiligen Bereichen erzählt. Wir haben davon viel Anregungen bekommen. Professor Nishi hat das analysiert, was man bei Pangaea gemacht hat, Herr Ishida hat uns das Language Grid Projekt, das uns ermöglicht hat, sich mit ausländischen Mitarbeitern zu verständigen, verständlich gemacht, und Herr Nagahisa hat erzählt, in welchem Zustand sich Japan aus der internationalen Perspektive befindet. Alle waren damit zufrieden und ein Teilnehmer hat z. B. gesagt, „Das war sehr interessant! Jetzt verstehe ich besser Language-Grid.“ Als am ersten Abend um 9 Uhr Herr Nagahisa etwas über die internationale Politik gesprochen hat, hatte er zuerst Angst, ob alle von der politischen Geschichte nicht müde werden. Aber nach der Lektion haben ihm viele Fragen gestellt. Das hat mich auch gewundert. Ich bin floh, daß diejenigen, die Lektionen erteilt haben, gesagt haben, daß die Zuhörer da hohes Niveau hatten. Ehrlich gesagt bin ich am dummsten.
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 September 2008 Newsletter: Pangaea ring - Sophia Yoon

"Andere kennenzulernen und zu verstehen", heißt, "sich selbst kennenzulernen und zu verstehen", - dies habe ich aus meinem eigenen Hintergrund und Erfahrungen hergeleitet. Nachdem ich als Koreanerin lange mit der europäischen Kultur beschäftigt habe, interessiere ich mich nun inzwischen ironischerweise für Koreaner und Korea.

Deshalb denke ich, ein Programm für internationales Verstehen ist nicht nur dafür da, daß junge Leute in der Welt einander kennenlernen und Unterschiede zwischen sich und den anderen wahrnehmen und anerkennen, sondern auch dafür, daß sie sich selber kennenlernen.

Das MIZY-Zentrum ist unter der Aufsicht der Koreanischen Kommittee für UNESCO geführt. Seit 2006 ist das MIZY-Zentrum auch Partner des Pangaea-Projekts in Korea.

Wir bieten koreanischen Kindern Gelegenheiten für internationale Kommunikation wie Spiele mit Web-Camera oder Pictonspiele auf dem Pangaea-Netz mit Kindern aus Österreich, Japan und Korea, die über Sprachbarriere und Zeitverschiebung hinweg daran teilnehmen. Als Mitarbeiterin bin ich vom Wert der Pangaea-Aktivitäten überzeugt.
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18.08.08

 August 2008 Newsletter: Yumi's Monthly Note

Guten Tag!

In Japan ist es jeden Tag sehr heiß. Normalerweise bin ich in der Regenzeit (im Juni) und im Juli nicht in Japan. Aber dieses Jahr bin ich in Japan und habe zum ersten Mal das Gion-Fest in Kyoto (im Juli) erlebt. Ich habe mich über die Sommerhitze in Kyoto sehr gewundert und bin total erschöpft.

Letzten Samstag, am ersten Tag des Sommerurlaubs, haben wir in Shibuya eine Aktivität gemacht. Die Kinder waren alle fröhlich. Derjenige, der an einem Seminar für Facilitatoren in Tokyo teilgenommen hat, hat da sein Debüt gemacht, und ein Mädchen, das erst seit April zur Oberschule geht, hat auch als Facilitatorin daran teilgenommen. Sie hat bei der Abschlußsitzung ganz ordentlich ihre Meinung gesagt. Ich bin sehr glücklich, wenn ich sehe, wie die Kinder, die an Aktivitäten teilgenommen haben, aufwachsen und als Facilitatoren wieder zu uns zurückkehren. » MORE

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 August 2008 Newsletter: Pangaea ring - Miwa Omori

Ich habe Pangaea vor zwei Jahren durch eine Sendung von NHK kennengelernt. Der Titel „Pangaeas Versuch – Synchronization-Aktivitäten mit Korea“ ist mir gleich ins Auge gefallen.

Die Sendung hat mich wirklich fasziniert. Ich habe mich sehr darüber gewundert, daß vor mir im Fernsehen das System war, in dem Kinder in aller Welt miteinander verbunden sind, woran ich auch teilnehmen wollte.

Als ich 13 Jahre alt war, hatte ich eine Brieffreundin in der damaligen Tschechoslowakei. Ich erinnere mich immer noch, daß ich mich immer auf ihren Brief gefreut habe. Seitdem ist es mir zur Gewohnheit geworden, auf Auslandsreisen neue Freunde kennenzulernen. Das hat mir große Freude gemacht. Damals habe ich erlebt, daß Kinder in verschiedenen Ländern einander kennenlernen und beeinflüssen und sie danach breitere Perspektive haben. Es ist lange mein Wunsch gewesen, dieses Erlebnis vielen Kindern beizubringen. Ich habe auch gehofft, daß es ein System gäbe, in dem Kinder so was erleben könnten. Und ich glaubte, mit Hilfe der IT könnte man das effektiv verwirklichen, da sich heutzutage die IT-Gesellschaft gut entwickelt hat.
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18.07.08

 Juli 2008 Newsletter: Yumi's Monthly Note

Guten Tag!

Die großen Erdbeben schüttelten Asien. Nun ist in Japan die Regenzeit eingetreten und besteht die Gefahr der sekundären Katastrophen. Ich hoffe, daß es keine weiteren Beschädigungen geben wird.

Zu solcher Zeit ist die Homepage von Pangaea gründlich erneuert worden. In Japan haben freiwillige Leute die Texte ins Japanische oder ins Englische übersetzt. Auch in Europa haben Pangaean für uns viel getan, damit die Homepage möglichst einfach zu verstehen wird. Bitte besuchen Sie unsere Homepage!

Im Dorf der Universität Mie sind neue Teilnehmer durch das Los gewählt worden und seit Mai nehmen sie an den Aktivitäten teil. Kinder, die kontinuierlich daran teilnehmen, pflegen bei den Aktivitäten Freundschaften mit anderen Kindern, auch wenn sie zu verschiedenen Schulen gehen. Solche Beziehungen sind nicht auf dem Internet zu gestalten. Sie lernen Verhaltensweise in Gruppen und machen sich Gedanken darüber, was Kinder in anderen Dörfern, die sie nicht gesehen haben, denken. Die Seminare für Facilitatoren haben in Kyoto, Seoul, Mie und Tokyo stattgefunden. Jetzt ist Herr Hanada ein guter Leiter geworden!
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 Juli 2008 Newsletter: Pangaea ring - Hiroshi Shimamura

Ich heiße Hiroshi SHIMAMURA, Direktor von „elab-experience AG“. Ich habe im Dizember 2003 die Firma gegründet. Wir wollen mit der Anwendung des ubiquitären Netzwerks ganz neues Design und Nutzungserfahrung bieten.

Als ich mir gleich nach der Gründung der Firma viel Sorgen machte, wie ich leben sollte, habe ich Frau Mori und Herrn Takasaki per e-mail kennengelernt. Bei ihnen habe ich etwas vom Sinne, eine Rolle in der Gesellschaft zu spielen, und Motivationsquellen gesehen. Ich bekome immer von ihnen mit ihrern Ideen und Technologien Anregungen. Sie versuchen, mit ihrem Hintergrung der ehemaligen MIT-Forscher die Idee „Technologie für Frieden“ durch Kommunikation mit Kindern umzusetzen, und treiben mit Technologie und Kommunikation Aktivitäten voran, bei denen sie Kinder auf die Wichtigkeit der Verständigung miteinander aufmerksam machen.
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04.06.08

 Juni 2008 Newsletter: Yumi's Monthly Note

Guten Tag!
Als in Japan die Goldene Woche, die vom 29. April bis 5. Mai hintereinander folgenden Feiertagen, bin ich von Amsterdam wieder nach Japan zurückgekommen. Danach haben wir eine Webcam-Aktivität zwischen Tokyo und Seoul gemacht. Im MIZY-Zentrum der UNESCO in Seoul hat man die Aktivität auf ein Video aufgenommen. Das ist auf Pangaea-Blog zu sehen. Da hören Sie die Stimmen von den Teilnehmern, deren Eltern, Facilitatoren und Mitarbeiter des MIZY-Zentrums. Da sehen Sie, wie aufgeregt die Kinder waren. Koreanische Teilnehmer, die vorher vor Japan keinen guten Eindruck hatten, haben mit japanischen Teilnehmern gut zusammengespielt, als Japaner und Koreaner in derselben Mannshaft von dergleichen Farbe waren. Dabei haben sie Interesse und Kultur ihres Partners kennengelernt. Ein Facilitator in Seoul hat auf der Mehrsprachen-CommunitySite (mit Language Grid) geschrieben, daß es ihm da war, als ob sie alle miteinander verbunden wären. Für diese Aktivität haben wir Unterstützung von Microsoft AG bekommen. » MORE

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 Juni 2008 Newsletter: Pangaea ring - Andrew BULLEN

Ohne feste Vision kann man keine Aktivität vorantreiben, auch wenn das sehr schön wäre. In diesem Sinne ist die Vision von Pangaea sehr großartig. Als ich zum ersten Mal Yumi uns Toshi gesehen und von ihnen gehört haben, daß die Idee von Pangaea durch die Türmmer der Katastrophe vom 11. September 2001, die wegen gegenseitigen Mißverständnisses und Mißtrauens der Menschen passiert ist, entstanden ist. Aber was für mich noch eindrucksvoller war, ihr festes Vertrauen in Humaität, daß die Menschen sich über Grenzen und kulturelle Unterschiede hinweg einander verstehen können, und ihre so starke Wille, daß sie von Kontinent zu Kontinent fliegen und unzähligen lästigen Dingen von Bürokratie nicht nachgeben, um ihre Vision zu verwirtklichen. » MORE

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