07.02.11

 Februar 2011 Newsletter: Yumi's Monthly Note

Guten Tag!
Seit Januar haben wir mit dem YMC Viet Projekt sehr viel zu tun. Um über das Projekt zu berichten, haben wir mit Blog angefangen. Bitte kliken Sie auf das Logo „YMC Viet“ von der Seite www.pangaean.org !

Heute möchte ich Ihnen einen Brief eines koreanischen Mädchen vorstellen. Im Dezember haben sie in Korea eine Serie Aktivitäten beendet. Die Kinder, die daran teilgenommen haben, haben darüber geschrieben, welche Erinnerngen sie davon haben.


Jiseung Ahn (Mädchen, 12 Jahre alt)
Guten Tag! Heute ist der letzte Tag vom Pangaea-Projekt. Es ist schon 8 Monate her. Es ist traurig, mich von den Freunden und Facilitatoren verabschieden zu müssen. Vieles, was ich bei den Aktivitäten erlebt habe, ist unvergeßlich und alles war sehr schön.

Am ersten Tag des Projekts war ich sehr gespannt. Es hat mir Freude gemacht, jedes Mal lustige Freunde und nette Facilitatoren zu sehen. Es hat mir aber besonders Spaß gemacht, gegeneinander PangaeaNetz-Häuser zu zeigen; Häuser wie ein Schloß oder in der Form von Diamanten oder Reisklößen. Ich habe mich gewundert, als ich gehört habe, daß die anderen Kinder das Haus, das ich gemalt habe, auf dem Pangaea-Netz sehen werden. Es war so, als ob uns ausländische Freunde wirklich besucht hätten. Den Freunden im Ausland, die ich bei den Aktivitäten kennengelernt habe, habe ich mich nah gefühlt, obwohl sie in Wirklichkeit in einem fernen Land wohnen.

Nachdem ich einmal bei einer Webam-Aktivität mit Japan und Malaysia mehrere Spiele gespielt hatte, habe ich mich daran gewöhnt. Gleich nachdem ich mich durch Webcam vorgestellt hatte, haben mich die ausländischen Freunde „Guten Tag, Jiseung!“ oder „Hello, Jiseung!“ gerufen. Darüber habe ich mich sehr gefreut. Ich habe mich dafür interessiert, wie Kommunikation zwischen verschiedenen Kulturen nur mit Bildern zustande kommt. Durch dieses Projekt weiß ich schon, daß man sich mit Pangaea-Tool miteinander gut verständigen kann, auch wenn man die Sprache der anderen nicht kennt. Durch Pangaea habe ich Verständnis für andere Länder bekommen und nun bin ich offener gegenüber Ausländern geworden.

Bei den Pangaea-Aktivitäten habe ich gemerkt, daß man sich auch ohne Worte miteinander verständigen kann. Aber ich will nun Fremdsprachen fleißig lernen, damit ich später im Ausland keine Shwierigkeiten habe. Ich möchte später mal beeindruksvolle Romane schreiben. Es wäre schön, wenn man in aller Welt meine Romane läse. Durch Pangaea ist dieser Wunsch verstärkt worden. Ich möchte später mit Worten und Bildern meinen Gedanken übermitteln.

Mit der Zeit sind mir fast alle japanischen und malaysischen Freunde nähergekommen. Einige waren mir doch noch etwas fremd. Aber beim Sommercamp habe ich wirklich mit allen anderen gut befreundet. Wir haben eine Nacht zusammen verbracht. Da haben wir Welse gefangen, unsere Wünsche an den Himmel geschickt und T-Shirts rot gefärbt, um sie den kenianischen Freunden zu schenken. Ich habe auch schöne Erinnerungen mit den Facilitatoren. Man weiß noch nicht, ob wir uns alle noch einmal treffen werden. Aber ich bin den Freunden und Facilitatoren, die ich durch Pangaea kennengelernt habe, sehr dankbar. Ich werde sie nie vergessen. Das Pangaea-Projekt, das 8 Monate lang gedauert hat, war wirklich sehr schön. Das bleibt immer in meiner Erinnerung. Ich danke Ihnen allen noch einmal.

Diese Sätze sagen viel darüber aus, wie die Kinder Pangaea empfinden. Ich danke sehr Sophia, die ihnen da viel geholfen hat.

Diesen Monat schreibt Herr Suzuki Keiichi Pangaea-Ring . Er ist Musiker. Er hat einmal am Brainstorming, bei dem man auch Töne verwendet hat, teilgenommen.

Yumiko MORI


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 Februar 2011 Newsletter: Pangaea Ring -Herr Keiichi Suzuki

Diesen Monat schreibt Herr Keiichi Suzuki bei Pangaea Ring. Er ist Musiker und wirkte viel an der Entwicklung unserer Aktivitäten mit.


Guten Tag!
Ich bin Keiichi Suzuki und seit 1970 Berufsmusiker. Meine Band "Moonriders" legte in 1976 die erste Platte auf. Dieses Jahr feiern wir 35-jähriges Jubiläum.

Ende der 90er lernte ich Pangaea kennen. Damals war Frau Mori die Leiterin der Jou Jou Abteilung bei Tomy (ein Spielzeugunternehmen). Mein alter Klassenkamerad aus der Oberschule, Herr Manabu Tanaka, der auch bei Tomy arbeitete, stellte mich Frau Mori vor und wir arbeiteten zusammen. Einige Jahre später hörte ich von der Gründung von Pangaea und beteiligte mich zusammen mit Herrn Tanaka an einer Ideensammlung für die fundamentalen Ideen von Pangaea und das Prinzip der Aktivitäten in der Anfangszeit.

Besonders suchten wir nach der Möglichkeit, dass Kinder der Welt durch Töne kommunizieren können. Leider ist der Versuch nicht so gut gelaufen wie bei Picton. Picton ist ein hervorragendes Kommunikationsmittel. Es ist nämlich schlicht und kann eine Vielfalt von Ausdrücken enthalten, die zwischen Menschen und Ländern variieren. Musik und Ton sind unsichtbar. Es ist schwierig, bei ihnen eine gemeinsame Basis zu schaffen. Außerdem wenn Musik keinen bestimmten Rhythmus oder keine Tonart hat, lässt sie sich schwer verstehen. Es gibt selbstverständlich die Musik, die keine bestimmten Rhythmen oder Tonarten haben. Wenn man nur an Töne denkt, wäre alles Musik. Ich würde sagen, Musik hat so viel Freiheit, dass sie nicht einfach so benutzt werden kann. Wie man diese Eigenschaft der Musik nutzen kann ist die große Frage.

Ich wünsche Kindern auf keinen Fall, dass sie nur irgendwas hervorbringen. Ich würde mich freuen, wenn ihre Motivation für Kreationen steigen würde.
Letztes Jahr besuchte ich nach langer Zeit die Aktivitäten von Pangaea. Ich war überrascht über den Fortschritt von Picton und der Technik der Übersetzung. Da waren die große Lust auf Kreation und Kommunikation zu sehen. Ich meine, Neugier ist eine der wichtigsten menschlichen Eigenschaften. Diese Neugier der Kinder zu fördern ist der Kern von Pangaea. Ich möchte gerne wieder Pangaeas Aktivitäten besuchen, um sie zur Neugier zu ermutigen!


Musiker
Keiichi Suzuki

http://www.keiichisuzuki.com/ 
http://www.moonriders.net/ 

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