04.11.09

 November 09 Newsletter: Yumi's Monthly Note

Guten Tag!

In diesen Tagen ist es in Westjapan jeden Tag schönes Wetter. Letzten Monat ist meine Mutter nach Guam gefahren. Da ist sie einmal hingefallen, als sie in ihren Strohschuhen im Eingang eines Einkaufszentrums, wo es nach dem Regen naß war, gegangen ist. Das habe ich kurz vor einer Besprechung von einer Bekannten erfahren. Meine Mutter soll mit dem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht worden sein. Ich bin dann gleich von Tokyo über Kyoto, wo ich von Herrn Hanada meinen Paß bekam, nach Guam gefahren. Nach 12 Stunden bin ich endlich im Krankenhaus gewesen. Da war es 2 Uhr nach Mitternacht. Meine Mutter sagte dann, „ich war zu aufgeregt!“ Sie war nur einen Tag im Krankenhaus. Aber das alles hat etwa 6000 Euro gekostet! Ich hatte schon gewußt, daß medizinische Versorgungen in den USA sehr teuer sind, aber... So habe ich meine Mitarbeiter sehr belastet. Im November wollen wir in Seoul und in Kyoto eine Webcam-Aktivität machen. Wir bereiten uns nun darauf vor.



In den letzten paar Monaten habe ich in mehreren Orten Vorträge gehalten. Zuerst brauchte ich viel Zeit, um Materiallien bereitzustellen, aber daran habe ich mich allmählich gewöhnt. Vor der Webcam-Aktivität nehme ich an einer Konferenz in der Beppu-Bucht teil. Ende diesen Monats (Oktober) halte ich beim JICA (Japan International Cooperation Agency) einen Vortrag. JICA ist ein japanischer Entwicklungshilfer. Bei JICA macht man eine Fernsehkonferenz mit Jordanien. Also ist das eine gute Gelegenheit, Leute in Jordanien mit uns bekannt zu machen.

Am 24. Oktober hat man in Kyoto und Malaysia eine Aktivität gemacht. Am 14. November macht man in Kyoto und Seoul eine Webcam-Aktivität, und in Mie und in Malaysia macht man vor Ort eine Aktivität. Man macht auch ein großes Paneel mit Grüßen für Kinder in einem anderen Land. Auf dem Paneel von Seoul stand in japanischen runden Schriftzeichen, „an die Freunde in Japan“.

Dieses Jahr machen die Kinder wieder einen Kalender. Letztes Jahr haben sie auch einen Kalender gemacht, und das hat ihnen gefallen. Dieses Jahr schicken wir Ihnen gegen Entgeld den Kalender, wenn Sie einen bestellen. Sie könnten den Kalender auch einem anderen geben. Meine Mutter hat 10 Kalender bestellt, weil sie denkt, daß sie unsere Arbeit gestört hat.

Diesen Monat schreibt Su Yeon Choi Pangaea-Ring. Sie ist freiwillige Mitarbeiterin in Seoul und nimmt seit 2 Jahren an den Aktivitäten teil. Neuerdings arbeitet sie auch als Facilitatorenleiterin. Sie hat geschrieben, was sie als Facilitatorenleiterin erfahren hat.
Bis nächsten Monat,


Yumiko MORI

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 November 09 Newsletter: Pangaea ring - Su Yeon Choi

Diesen Monat schreibt Su Yeon Choi Pangaea-Ring. Sie ist freiwillige Mitarbeiterin in Seoul und nimmt seit 2 Jahren an den Aktivitäten teil. Neuerdings arbeitet sie auch als Facilitatorenleiterin. Sie hat geschrieben, was sie als Facilitatorenleiterin erfahren hat.


Guten Tag! Ich heiße Su Yeon Choi. Ich bin Facilitatorenleiterin (FL) bei den Aktivitäten im Mizy-Zentrum. Ich bin im 4. Studienjahr an der Universität Seoul. Ich studiere Psychologie und mein Fachgebiet ist „Familien und Kinder.“ Ich nehme seit 2 Jahren an den Pangaea-Aktivitäten teil. Das ist ein großer Teil von meinem Studienleben. Und ich finde diese Erfahrung sehr sinnvoll.

Ich habe bei der Aktivität am 10. Oktober 2009 als FL gearbeitet. Darum hatte mich Sophia Ji-hye Yoon vom MIZY-Zentrum gebeten. Es war das dritte Mal, daß ich als FL gearbeitet habe. Aber ich war dabei ziemlich gespannt wie immer. Da habe ich sowohl kleine als auch große Fehler gemacht, aber andere Facilitatoren und Sophia haben mir sehr geholfen. Und Ich konnte die Schwierigkeiten überwinden.

Als FL hat man bei den Aktivitäten sehr viel zu tun und hat weniger Kontakt mit den Kindern. Man sollte sich an die ganze Aktivität denken und sich nicht nur um die Kinder kümmern. Aber ich denke, durch FL-Erfahrungen versteht man besser Charakter der einzelnen Kinder.

Bei der vorletzten Aktivität haben die Kinder sehr zögernd ihre Werke einander gezeigt. Danach haben sich die Facilitatoren gemeinsam überlegt, woran das liegt. Also haben wir diesmal so geplannt, mehr Gruppenarbeit zu macneh als als einzeln. Dann waren die Kinder aktiver und konnten ohne zu zögern ihre Werke anderen Kindern zeigen. Gruppenarbeit war für sie besser, da brauchen sie sich nicht sehr anzustrengen. Viele von den koreanischen Kindern sind schüchtern und haben Angst davor, vor anderen etwas vorzumachen. Wenn man bei den Aktivitäten vieles in Gruppen macht, machen ihnen die Aktivitäten mehr Freude.

Dank der Bestrebungen vom MIZY-Zentrum ist die zweite Pangaea-Station in Seoul geplannt. Ich hoffe, daß viele Facilitatoren am Ausbildungskurs für FL teilnehmen und dann verschiedene und gute Programme für Kinder als FL leiten werden.

Zum Schluß bitte ich andere Facilitatoren, weiter Pangaea-Aktivitäten zu unterstützen.


UNESCO Korea MIZY-Zentrum
Facilitatorin

Su Yeon Choi

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