Was ist Pangaea?
Pangaea ist eine gemeinnützige Organisation mit Hauptsitz in Tokio, Japan. Unsere Mission ist die Forschung und Entwicklungen von Technologien für den Frieden. Wir streben danach, einen „universalen Spielplatz“ zu schaffen, wo Kinder aus aller Welt sprachliche, zeitliche und räumliche Barrieren überwinden und persönliche Verbindungen untereinander aufbauen können.

Unsere Organisation ist ein globales Netzwerk aus Mitgliedern und Sponsoren wie zum Beispiel Universitäten, Forschungseinrichtungen, Regierungsorganisationen, privaten Unternehmen, sowie Forschern, Künstlern und anderen. Als Ausdruck für die Verbindungen zwischen den Kindern, die unsere nächste Generation sind, gaben wir dem Projekt den Namen „Pangaea“ nach der großen Landmasse der Urzeit, die noch nicht in die heutigen fünf Kontinente aufgeteilt war.
Wie Pangaea entstand (Yumiko Mori, Präsidentin)

11. September 2001. An diesem Tag entstand die Idee für Pangaea.
Genau zu dieser Zeit befand ich mich am MIT (Massachusetts Institute of Technology) in den USA, wo ich Arbeit hatte. Herr Takasaki, auch einer der Gründer von Pangaea, war ebenfalls Gastforscher am MIT. Da wir in San Francisco eine Besprechung hatten, wollten wir am 10. den Flug UA93 nehmen. Dann wurde jedoch eine Besprechung am 10. in New Jersey verschoben, und ich sagte den Flug drei Tage vorher ab.
Und dann kam der Schicksalstag … Seit diesem Tag sahen und hörten wir, wie in den USA Moslems und Araber als „unheimlich“ oder „Angst einflößend“ angesehen und bezeichnet wurden. Ich hatte viele Freunde aus dem Iran und dem Irak, und war sehr alarmiert.
“Staaten” sind eigentlich Ansammlungen von individuellen Personen. Unter diesen gibt es gute und schlechte Menschen. Wenn es einen Ort gäbe, wo sich Kinder aus aller Welt kennen lernen könnten, würde es dann nicht weniger gefährliche Verallgemeinerungen geben? Können wir irgendetwas dafür tun? Diese Fragen waren der Anfang von Pangaea.
Die wichtigsten Fakten
- April 2003: Anerkennung als gemeinnützige Organisation durch die Präfektur Tokio. Aufnahme der Tätigkeiten ab Mai 2004.
- April 2006: Eröffnung des Pangaea R&D Centers in Kyoto.
- August 2006: Erweiterung der Standorte für unsere Tätigkeiten auf Tokio, Kioto (Japan), Seoul (Korea), Wien (Österreich) und Nairobi (Kenia).
- Gesamtteilnehmerzahl: 1.700 Kinder
- Organisationen, die mit uns zusammen arbeiten, uns fördern oder unterstützen, und Organisationen, denen unsere Fördermitglieder angehören: [Japan] Department of Social Informatics an der Graduate School of Informatics der Kyoto University / Keio University / Tama Art College / Univ. of Tokyo / Mie Univ. / Kwansei Gakuin Univ. / Kyoto Women’s Univ. / National Institute of Information and Communications Technology / CSK Holdings Corp. (CAMP) / Shibuya Ward, Tokyo / Suginami Ward, Tokyo/ National Federation of UNESCO Associations in Japan, [Korea] Korea UNESCO Mizy Center / Kyung Hee Univ., [Österreich] Wiener Jugendzentrum / Zoom, [Italien] Glocal Forum, [Großbritannien] BBC, [Kenia] Maneno World / Rusinga School / Nation Media Group, [USA] MIT Media Lab
*As of Feb 2007
Wonach Pangaea strebt
1. Die Zukunft in die Hände der Kinder
Unsere Zukunft liegt in den Händen der Kinder. Die Vorurteile, Diskriminierung, Unterdrückung und Konflikte seit dem Terroranschlag basieren auf den Unterschieden zwischen den Kulturen, die man in den USA und verschiedenen Ländern der Welt zerstreut findet. Und Pangaea glaubt, dass unsere Zukunft davon abhängt, wie Kinder andere Kulturen kennen lernen, sich dafür interessieren, und mit den Menschen, die dort wohnen, kommunizieren können.
2. Wir schaffen einen „universalen Spielplatz“ für Kinder.
Der „universale Spielplatz“ von Pangaea ist ein Platz zum Spielen, den Kinder aus aller Welt besuchen und genießen können, um aus freiem Willen persönliche Verbindungen mit anderen Kindern aus fernen Ländern zu knüpfen. Hier können die Kinder Erfahrungen mit verschiedenen Aktivitäten machen.
3. Wir respektieren kulturelle Vielfalt.
Pangaea respektiert die kulturelle Vielfalt der teilnehmenden Kinder. Wir unterstützen das von der UNESCO am 20. Oktober 2005 verabschiedete „Abkommen über den Schutz und die Förderung der kulturellen Vielfalt“, indem wir Orte schaffen, die jedes Individuum ohne Einfluss des sozialen Hintergrundes aufnehmen können.